Reisebericht von einem Strandurlaub auf Koh Phangan und Koh Tao

Maui Hookipa Strand

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Reisebericht von einem Strandurlaub auf Koh Phangan und Koh Tao

Reiseberichte
Flug nach Koh Samui und Transfer nach Koh Phangan
Wir hatten uns den   Februar ausgesucht, weil in diesem Monat die besten Temperaturen an der   Ostküste von Thailand sein sollen. In Erinnerung an Phuket vor einigen   Jahren  war es nämlich verflixt heiß, als wir im März dort waren.   Schon im Sommer hatte eine Kollegin uns den Tipp gegeben, die das   Anantara Resort in Koh Phangan gebucht hatte.  Da uns jedoch Koh   Samui und Koh Tao ebenfalls empfohlen wurden, entschlossen wir uns,   unseren dreiwöchigen Urlaub zu teilen, indem wir 10 Tage auf Koh Phangan   und 11 Tage auf Koh Samui verbringen wollten. Auf Koh Tao verzichteten   wir und nahmen uns vor, einen Tagesausflug dorthin zu machen.
Elf Stunden Flugzeit benötigt man für die 9000 km von Frankfurt nach Bangkok und noch einmal 1 1/2 Stunden bis Koh Samui.
Nach eingehendem Studium der Kataloge und   der Beurteilungen vom Tripadvisor und Holidaycheck im Internet   entschieden wir uns schließlich für das Buri Rasa Village in Koh Phangan   und das Melati Beach Resort in Koh Samui. Beide Hotels buchten wir bei   Meiers Weltreisen, weil die das günstigste Angebot hatten. Hinterher   haben wir übrigens festgestellt, dass Neckermann noch günstiger gewesen   wäre.
Da wir die Flüge selbst gebucht hatten, war natürlich auch kein Transfer   zu den Hotels inbegriffen. Daher schrieb ich das Hotel in Koh Phangan   per Mail an und bekam die Auskunft, dass uns ein Angestellter des Hotels   am Flughafen in Koh Samui abholen und zum  Pier fahren würde, von   wo ein Speedboot startet, das uns direkt am Hotelstrand abladen würde.   Das hörte sich gut an und wir vereinbarten den Privattransfer, obwohl   uns der Preis von 3500 Baht sehr hoch erschien, denn die Taxikosten samt    Fähre waren doch deutlich niedriger.

Sonntag, 8.2. 2015
Unser Lufthansa Flug nach Frankfurt    geht um 14:50 ab Düsseldorf, sodass wir an diesem Sonntagmorgen noch in   Ruhe frühstücken können. Bei der Fahrt mit dem Taxi bekommen wir zum   ersten Mal die neu ausgehandelten Mindestlöhne von 8,50 € zu spüren,   denn die Fahrt ist 6 € teurer als sonst. Ganz schön happig - dieser   Preisaufschlag!
In Frankfurt begegnen wir zum ersten Mal den neuen Automaten für die   Passkontrolle: Man muss den Pass mit dem Bild nach unten in einen   Leseschlitz halten, wobei ein Scanner Namen, Alter und Gültigkeit   überprüft. Nach Aufleuchten der drei grünen Bestätigungshäkchen auf dem   Monitor öffnet sich eine Glastür und man betritt einen Lichtschacht mit   einem Bildschirm, wobei man bei heller LED-Beleuchtung seinem Konterfei   entgegenblickt. Erst, wenn man brav geradeaus schaut, blitzt es kurz für   ein Foto auf und die Ausgangstür öffnet sich. Am Gate B20 stehen erstaunlich viele Leute mit kleinen Kindern und   Babys. Die werden bevorzugt eingeladen.
Aber dann hebt die Maschine pünktlich ab.   Wir sitzen in der Economy Class und richten uns - soweit es geht -   gemütlich ein, denn uns erwarten nach Aussage des Kapitäns 10 Stunden   und 40 Minuten Flugzeit. Die Maschine ist total voll, aber der Service   ist ordentlich, obwohl Inge statt der bestellten Pasta unter ihrer   heißen Aluminiumfolie ein Omelett für das   Frühstück am nächsten Morgen vorfindet. Nach dem Essen mit gutem Wein und einem Bailey´s zum Abschluss verkürzen   wir uns den Nachtflug mit dem Entertainment Programm. Inge hat leider   Pech, denn vor ihr sitzt ein langer Typ, der sofort seinen Liegesitz   ausfährt und ihr die Laune fürs Essen und den Videofilm verdirbt. Aber   dann überstehen wir die Zeit doch ganz gut, zumal der Flug total ruhig   verläuft.
Beim Anflug auf Bangkok sieht man den grauen Smog, der   über der Millionenmetropole lastet.
Um 11:00 Ortszeit landen wir in Bangkok, wobei es nach unserer Uhr genau   03:00 Uhr am Montagmorgen ist. Die Hitze spüren wir nicht so, weil der   Flughafen gut klimatisiert ist.
Nach der Landung marschieren wir zum   Anmeldeschalter von Bangkok Airways für den Transfer nach Koh Samui    und bekommen einen Schock, weil uns mitgeteilt wird, dass unser Gepäck   für eine falsche Maschine gebucht wurde und nicht mitfliegen wird. Das   Gepäck würde sich zwar hier in Bangkok befinden, sei aber nicht so   schnell aufzutreiben, dass es noch in unsere Maschine nach Koh Samui   verladen werden könnte. Wir sollen uns doch bei der Verluststelle in Koh Samui   melden und unser Hotel angeben. Das würde dann dorthin geschickt. Und   unterschreiben soll ich, dass die Fluggesellschaft keine Haftung übernimmt.
Wir prüfen das nach und entdecken auf unserem Gepäckschein, dass die   Lufthansaangestellte beim Einchecken in Düsseldorf den falschen Flug in   den Computer eingegeben hat. Der Flughafen Koh Samui steht zwar drauf,   aber mit einer falschen Flugnummer.
Jetzt haben wir wieder etwas gelernt: Schon beim Einchecken muss man den   Gepäckaufkleber gut kontrollieren.
Eine bunte Turboprop Maschine fliegt uns nach Koh Samui.

Die meisten Gäste müssen ihr Handgepäck   abgeben, das gesondert verladen wird, weil die Gepäckfächer über den   Sitzen zu klein sind. In der vollbesetzten Maschine sitzen fast alles   Deutsche, Schweizer und Österreicher. Trotz der Klimaanlage sind es   29° C im Innern des Flugzeugs. Als die Propeller angeworfen werden, wird   es kühler. Wir sitzen glücklicherweise vor den Propellern in der zweiten   Reihe, aber dennoch ist der Krach gewaltig. Der scharfe Snack, der   während des Fluges serviert wird, vermittelt einen ersten Eindruck von   Thailand.

Anflug auf Koh Samui: 30°C und diesiger Himmel
Witzig sind die offenen Transportbusse,   mit denen die Fluggäste zum Terminal gefahren werden. Irgendwie   vermitteln sie schon Ferienstimmung.
Das Terminal ist klein und offen. Alle Leute marschieren zum Gepäckband,   aber wir müssen zum Gepäckservice, der sich  glücklicherweise in   einem klimatisierten Raum befindet.
Unsere   Intervention bei der Gepäckaufbewahrung bringt nicht viel. Man vermutet,   dass sich das Gepäck in Bangkok befindet, kann es aber von hier aus   nicht herausfinden. Voraussichtlich soll es erst morgen oder übermorgen   ankommen. Die Damen von Bangkok Airways sind sehr freundlich und   telefonieren auch nach Bangkok, aber es bringt alles nichts.
Das ist sehr enttäuschend und es tröstet uns wenig, dass es   offensichtlich noch 10 anderen Personen so geht, die hier am Schalter   stehen und mit verschiedenen Fluggesellschaften geflogen sind.
Wir erledigen also den Papierkram für die Gepäckzustellung und treffen   am Ausgang unseren Fahrer, der schon lange mit einem Papierschild und   unserem Namen gewartet hat. Wir sind die einzigen Gäste, die heute   Mittag für das Buri Rasa Resort abgeholt werden. Er fährt uns mit einem   Minibus zum Pier, wo das Schnellboot uns abholen soll. Das ist nicht   weit und wir sind erstaunt, dass das Hotel dort eine offene Wartelounge   betreibt. Das gefällt uns sehr, denn wir werden mit   kühlen Tüchern und einem kühlen Getränk freundlich empfangen. Uns   gefällt auch, dass hier das Einchecken erledigt wird und eine Toilette   vorhanden ist, in der wir die warmen Winterklamotten aus Deutschland   loswerden können. Es war schon richtig, dass wir als unterste Schicht   T-Shirts angezogen hatten. Ich ziehe meine Socken aus und Inge hat sogar   ein Paar Sandalen in der Reisetasche. So lässt es sich wenigstens unter   dem Ventilator einigermaßen aushalten.
Jedenfalls haben wir wieder etwas gelernt:
Fahre niemals im Winter in warme Länder ohne ein T-Shirt, Shorts und   Sandalen im Handgepäck zu haben!
Aber Zahnbürste und Rasierapparat   dazu sind auch keine schlechte Idee.
Aber 1 1/2 Stunden müssen wir erst einmal warten. Das Speedboot kommt   pünktlich und nimmt auch die Gäste vom Anantara-Resort mit, das eine   Wartelounge gegenüber betreibt.Den Transfer zum Buri Rasa Village und   zum Anantara Resort erledigt die Firma Ultimate Bliss, die zweimal   täglich mit dem Speedboot nach Koh Phangan hinüberfährt.
Urlaub auf Kho   Phangan
Da das Meer unruhig ist, werden wir   nach 20 Minuten schneller Fahrt in Koh Phangan am Pier von Baan Tai   abgesetzt. Dort wartet ein Minibus des Hotels und fährt uns quer   durch die Insel über die neu asphaltierte Bergstraße bis zum Hotel Buri   Rasa Village.

Der hübsch angelegte Dorfplatz am   Eingang des Hotels sieht sehr einladend aus und mit einem   Welcome-Drink werden wir sehr freundlich empfangen. Sogleich   beauftragen wir die Rezeption, am Gepäckservice anzurufen, ob   inzwischen unser Gepäck angekommen ist. Aber leider nur eine   Fehlmeldung. Da das nächste Speeboot erst am nächsten Tag fährt,   müssen wir wohl oder übel darauf verzichten. Aber das wäre ja gar   nicht so schlimm, sagt man uns, denn es gäbe ja hier im Dorf genug   preiswerte T-Shirts, Shorts und Slipper für wenige Baht. Die haben   wir aber noch nicht, also geht der nächste Weg ins Dorf zu einer   Wechselstube. Wegen des schlechten Euro-Kurses wechseln wir   US-Dollars und bekommen für 100 Dollar 3000 Baht. Das ist ein   leichter Umrechnungskurs: 100 BHT = 3 $. Dafür bekommt man ein Paar   Slipper im Shop nebenan. Für den Euro ist die Umrechnung schon schwerer: 100   Baht sind 2,70 Euro.  Soviel kostet etwa ein großes Bier im   Hotel bei der Happy Hour.
Anschließend machen   wir einen Spaziergang durch das Dorf und schauen uns die Preise und   Speisekarten an.
 
Mit unserem Zimmer   Nr.12 sind wir sehr zufrieden, weil es direkt am Strand liegt und   die komfortablen Liegen davor für uns reserviert sind. Alles ist   sehr sauber. Die Einrichtung ist ausgezeichnet, die Türen schließen   dicht und dämpfen das Rauschen der Wellen. Alles ist da, was wir uns   für einen Wohlfühlaufenthalt wünschen - samt einer Flasche Rotwein   und einem Obstteller auf dem Tisch. Wenn jetzt unser Gepäck auch da   wäre, wären wir total happy!
Für 19:00 Uhr bestellen wir einen Tisch in unserem Beach-Restaurant,   weil wir das erst einmal ausprobieren wollen. Alles ist schön   gedeckt mit Kerzen auf den Tischen und der Service ist   außerordentlich freundlich. Als wir die umfangreiche Speisekarte   studieren, sind wir ganz erstaunt über den Hinweis, dass in diesem   Restaurant keine Servicekosten und Steuern erhoben werden. Nebenan   im Anantara muss man nämlich auf alles 10% Service und 7% Steuern   bezahlen. Das macht viel aus. Die Preise hier sind manierlich; Inge   bestellt Singapore-Noodles und beschreibt sie als sehr lecker. Ich   nehme als Vorspeise eine Gemüsesuppe und anschließend die   Pizza-Empfehlung des Küchenchefs. Ich bin begeistert, denn so gut   belegt und so schmackhaft hatte ich sie mir nicht in Thailand   vorgestellt. Zusammen mit sechs kühlen Singha-Bieren bezahlen wir   1140 BHT, das entspricht 30 Euros. Dagegen kann man für zwei   Personen nichts haben.
Anschließend haben wir die richtige Bettschwere nach dem langen Flug   und liegen nach einer Dusche mit wunderbar weichem Wasser um 21:00   Uhr im Bett. Das war unser erster Tag in Koh Phangan.

Dienstag, 10.2. 2015
Wir werden von den ersten   Sonnenstrahlen geweckt, die durch unser Fenster fallen. Obwohl das   Rauschen der Wellen zeitweise ziemlich kräftig war, haben wir gut   geschlafen. Ein wunderschöner Anblick eröffnet sich uns, als wir die   Terrassentür öffnen.

Blick von unserer Terrase am frühen Morgen
Natürlich sind um diese frühe   Morgenstunde schon einige im Wasser und einige wenige haben sich   schon auf eine der komfortablen Liegen gelegt, aber es sind so viele   vorhanden. dass es gar keinen Sturm auf freie Liegen gibt.
Auch wir brauchen uns darum gar nicht zu kümmern, denn die Liegen   vor unserer Terrasse sind automatisch für unser Zimmer reserviert.   Ein kleines Holzschild hängt unter dem Sonnenschirm und weist alle   Besucher darauf hin.
Der Handtuchservice ist fantastisch. Stapelweise liegen die braunen   Handtücher bereit und es kommt sofort jemand, der die Liegen   abwischt, einen Sonnenschirm aufspannt und uns freundlich einen   guten Morgen wünscht. Das macht richtig gute Laune und wir freuen   uns auf einen sonnigen Tag am Strand.
Zuerst gehen wir aber frühstücken und freuen uns über das gute   Frühstücksbüffet. Es ist nicht üppig, aber alles ist da, was wir uns   wünschen und der Service ist hervorragend.
 
Man sitzt im sonnendurchfluteten offenen   Restaurant, die Sonne scheint, es ist noch nicht zu heiß und ein   ganz leichter Wind weht vom Meer herüber. Es ist alles da, was man sich wünscht. Besser kann man sich ein Frühstück im Urlaub gar nicht vorstellen.
An der Rezeption lassen wir mit der   Gepäckausgabe am Airport telefonieren und erfahren, dass unsere   Koffer mit dem nächsten Speedboat kommen werden. Das wäre gegen   Mittag der Fall.. Und als der Boy mit den Koffern vor der Tür steht,   geht es uns direkt deutlich besser. Zwei Dollar Trinkgeld sind ihm   gewiss. Dadurch wird natürlich auch der Nachmittag entspannter und wir   können uns mit Badesachen auf die Liege legen. Das Wetter ist fantastisch und der Blick auf die Bucht  Thong   Nai Pan Noi auch:

Blick auf die Bucht Thong Nai Pan Noi und das Buri   Rasa Hotel. Die roten Sonnenschirme auf der rechten Seite gehören zum Anantara Hotel.

Das ist der Blick vom Buru Rasa nach links in Richtung Anantara Hotel. Der Strand in der Bucht ist belebt,   aber nicht bevölkert; es ist ein feiner Sandstrand und man kann 30m   ins Wasser gehen und immer noch stehen. Zum Schwimmen ist er   hervorragend geeignet, zum Schnorcheln nicht, weil kaum Fische zu   beobachten sind. Außerdem ist auch die Sicht nicht besonders gut.   Die anrollenden Wellen sind ganz schön kräftig. Es ist nicht zu   heiß, denn ab und zu kommt ein frischer Luftzug vom Meer, der alles   sehr erträglich macht.

Das ist der Strand vor dem Buri Rasa, wenn man  vom Anantara Hotel nach rechts blickt .

Zur Happy Hour werden in dem   Beachclub- Restaurant die Tische und Stühle für das Abendessen in   den Sand gestellt, weil viele Gäste - auch aus den Nachbarhotels -    barfuß kommen und hier essen. An der Bar gibt es von 18 - 19 Uhr die   Drinks zum halben Preis (120 BHT = 3,20 €). Das Bier ist dann auch   preiswerter (0,5 l für 100 BHT, also für etwa 2,70 €.
Wir setzen uns nicht in den Sand,   sondern genießen das Abendessen auf der blank polierten Steinfläche   des Restaurants. Es weht ein laues Lüftchen mit wenig Wind. Im Sand   findet eine kleine Show mit Folkloretänzen statt, die wir schon   besser in Bangkok gesehen haben. Vom Panviman Hotel nebenan klingen   leise die Töne einer Liveband mit herüber, die drüben bei farbiger   Beleuchtung auftritt.

Das Publikum ist   international - viele Franzosen und Israelis sind hier, aber auch   viele Kleinkinder.
Total erstaunt sind wir über die günstigen Preise in unserer Minibar   - völlig im Gegensatz zu anderen Hotels! Das Bier kostet darin 60 BHT   = 1,60 €, die Softdrinks sogar nur 20 BHT = 0,54 €. Das ist   für uns ganz   ungewöhnlich, aber wir freuen uns sehr darüber.
Es gibt noch mehr Gutes vom Buri Rasa zu berichten. Das können   Sie alles in meinen ausführlichen Bewertungen nachlesen, die beim Tripadvisor und bei Holidaycheckveröffentlicht sind.

Mittwoch, 11. 2. 2015
Wir   sitzen schon früh beim Frühstück bei leichtem Wind. Es ist sehr   angenehm. Für heute sind 28-30°C und 68% Luftfeuchtigkeit   vorausgesagt. So steht es jedenfalls auf der Anschlagtafel.
Ich nehme mir zur Erkundung der Bucht die rechte Seite vor und   spaziere die Stufen zum Panviman-Resort hinauf, wo man einen sehr   schönen Blick über die Bucht hat. Das gesamte Hotel ist in die   Felsen gebaut worden. Es hat einen kleinen privaten Strand auf einer   Anhöhe. Ich muss allerdings noch etwas warten, denn mit   unglaublichem Getöse wird gerade die Anlage mit einem   Insektenvertilgungsmittel  besprüht. Man kann über die   malerischen Granitfelsen klettern und findet einen kurzen Wanderweg   über viele Treppen und Holzstege an den Felsen entlang.

Hier ein paar Bilder von meinem Spaziergang durch das Panviman Resort:
Donnerstag, 12. 2. 2015
Die Wellen sind kleiner geworden und   das Rauschen ist nicht mehr so stark, als wir am Morgen aus dem   Fenster schauen. Wir buchen eine Inselrundfahrt für   Samstagnachmittag an unserer Rezeption. Die ist zwar teurer als bei   den Taxifahrern draußen im Dorf, dafür fahren wir aber in einem der   beiden Minibusse des Hotels gut klimatisiert mit einem einigermaßen   Englisch sprechenden Fahrer.
Mein Spaziergang in das Hinterland,   das sich an den Thon Nai Pan Noi Beach anschließt, hat schmerzhafte   Folgen: 8 Moskitostiche. Das ist höchst ärgerlich, wo ich doch in   unserem Hotel überhaupt keine bemerkt habe. Wahrscheinlich hängt das   mit dem Versprühen des Insektengiftes zusammen, denn hier hinter den   kleinen und privaten Bungalows sieht es doch noch sehr ursprünglich   und typisch thailändisch aus.
Am Nachmittag sind auch zwei Anbieter mit Jetskis am Strand, die   aber keine Abnehmer finden.

Freitag, 13.2. 2015
Wieder tolles Wetter mit einem   leichten Wind. Wir lassen uns eine Thaimassage im Hotel verpassen   und sind sehr zufrieden mit der Durchkneterei und der Aromatherapie.   Wir buchen gleich zwei weitere für die nächsten Tage. Sogar die   Massageabteilung des Hotels bietet zweimal täglich eine Happy Hour   an, bei der die Massagen die Hälfte kosten. Das nehmen viel Gäste in   Anspruch..
Das Internet ist heute gestört. In   der Rezeption sagt man uns, es liege an der Leitung zum Festland und   würde vielleicht morgen behoben sein. Der Vermieter von den Jetskis   sitzt mit drei Fahrzeugen und wartet den ganzen Tag vergeblich auf   Kunden. Das freut uns sehr, denn so bleibt die gesamte Bucht sehr   ruhig.

Samstag, 14.2. 2015
Valentinstag!  Wir beginnen diesen wunderschönen Tag mit   superblauem Himmel mit einer klassischen Thaimassage und starten am   Nachmittag zur Inselrundfahrt. Leider spricht unser Privatchauffeur   vom Buri Rasi nur ungenügend Englisch. Das ärgert uns zwar, aber   dafür haben wir eine gute Karte von www.phangan.info, die uns   hervorragende Dienste leistet. So sprechen wir mit ihm die Route ab,   wobei wir gern zum Sonnenuntergang am Strand vor der Insel Koh Ma   sein möchten, weil uns viele gesagt haben, dass er dort am schönsten   sei. Schnorcheln möchten wir auch an einem schönen Strand und die   wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Insel besuchen.
Haad Rin am südlichen Ende lassen wir weg, weil wir nicht zur Zeit   des Vollmonds da sind und infolgedessen auch keine Fullmoon-Party am   Strand stattfindet. Ansonsten hätten wir uns das schon gern   angeschaut.
Da die Insel nicht sehr groß ist, einigen wir uns schließlich auf   eine vierstündige Rundfahrt über die Insel gemäß der eingezeichneten Route auf der Karte und behalten uns vor, auch eine längere Zeit   einzuplanen, wenn es uns irgendwo besonders gut gefallen sollte.
Den ersten Halt machen wir am 400   Jahre alten Yang Na Baum, der als ältester Baum der Insel gilt. Mit   seinen 40 Metern und einem Stammdurchmesser von 1,5 m soll er nach   der Legende das Dorf so lange beschützen, wie er nicht gefällt wird.   Außerdem verwendet man das flüssige Harz zum Dichten von Körben und   Booten.
In Thong Sala biegen wir ab und nehmen die Straße nach Norden in   Richtung Chaloklum. Am Wasserfal Phaeng Noi steigen wir aus   und machen eine kleine Wanderung. Am Ende des Weges kommen wir zu   einem Aussichtspunkt, an dem man das winzige Rinnsal bewundern kann,   das den felsigen Abhang herunterläuft.

In der Regenzeit muss das   zwar gewaltig aussehen, aber jetzt sind wir etwas ärgerlich. Der   Fahrer hätte uns wenigstens sagen können, dass jetzt kein Wasserfall   zu sehen ist. Dann hätten wir uns die Besichtigung wahrscheinlich   gespart.
Weiter geht es zum chinesischen   Tempel, der in der Sonne glänzt. Wir müssen 40 BHT Eintritt   bezahlen, um das karge Schmuckstück chinesischer Baukunst zu   bewundern.
 
Von oben hat man aber einen schönen Blick bis zum Meer.
Unser nächstes Ziel ist die Bucht   von Chaloklum ganz im Norden der Insel. Die Bucht ist riesig   und der ideale Platz für einen Hafen. Es herrscht Ebbe und das   Wasser ist niedrig. Besonders sauber ist es hier nicht, aber das   Wasser ist total ruhig. Die Boote liegen überall vor Anker und unser   Fahrer erklärt uns, dass hier vor der Küste vor allem Squids   gefischt würden.

Squids sind kleine 10-armige Tintenfische,   die in großen Schwärmen auftreten. Die Fischerboote schalten dann   nachts ihre Discobeleuchtung an, die sie an den Masten befestigt   haben, weil die Schwärme durch das helle Licht angezogen werden. Die   Schwärme wiederum locken die Barracudas an; aus diesem Grunde haben   die Fischer viele Angeln an Bord.

Fischerboote mit Disco-Beleuchtung
Die 2,5 km lange Bucht von Chaloklum   ist etwas für Backpacker, denn hier gibt es viele preiswerte   Unterkünfte. Außerdem kann man hier leicht ein Wassertaxi oder ein   Longtail Boot mieten, um zu einsamen Stränden gefahren zu werden.   Ein beliebter Strand ist z.B. der Bottle Beach, den man sonst nur   mit Trekking durch den Dschungel erreichen kann.

Wir fahren weiter durch das Dorf Chaloklum zum Malibu-Beach, der das westliche Ende der Bucht bildet.
Die Bungalows hier sehehn sehr schön aus und haben alle ein kleines Gärtchen. Dazu gibt es  ein kleines Restaurant und einige Minimärkte sind auch dabei. Die richtige Umgebung für   ungezwungenen Strandurlaub.

Der Sand am Strand  ist wunderbar weiß und fein wie   Puderzucker. Leider ist das Meer wegen der Ebbe sehr flach und auch   nicht gerade sauber. Deshalb geht auch keiner ins Wasser und schwimmt dort, sondern alle sitzen nur am Ufer. Einige spielen Volleyball über ein primitiv  aufgespanntes Netz zwischen zwei Bäumen, aber sonst ist nichts los. Es ist halt tatsächlich ein Strand für Rucksacktouristen.

Anschließend fahren wir an der Küste   weiter und kommen kurze Zeit später nach Mae Haad. Das ist der Strand, der so hoch gelobt wird wegen seiner   reichhaltigen Unterwasserwelt und der traumhaften    Sonnenuntergänge. Dass er gut besucht sein muss, merken wir schon an   den vielen Motorrollern und Mopeds, die auf dem Parkplatz und am   Straßenrand stehen.
An dem sehr breiten Strand mit feinem Sand begrüßt uns ein   lebhaftes, bunt geschmücktes Strandrestaurant; dazwischen gibt es   Unmengen von Angeboten, die auf Tafeln angepriesen werden. An den   ziemlich einfachen Bungalows, die auf dem hinteren Bereich des   Strandes stehen, hängt viel Wäsche zum Trocknen. Man merkt, dass   viele Backpacker hier wohnen und es sich am Strand gemütlich machen.   Sonnenschirme, wie wir sie an unserem Hotelstrand gewöhnt sind,   findet man überhaupt nicht. Hier einige Bilder von unserem Strandspaziergang:

Toll ist natürlich die Sandbank, die zur nahe gelegenen Insel Koh   Ma führt. Viele wandern barfuß hinüber, nehmen Maske und   Schnorchel mit, um drüben am  Korallenriff die Unterwasserwelt   zu beobachten.

Auch wir marschieren los, bleiben aber auf halber Strecke skeptisch stehen,   als wir die graugrüne Suppe sehen, die sich jetzt bei Ebbe hier vor   der Insel ablagert.

Das gefällt uns natürlich weniger und wir   beschließen, an einem anderen Tag bei Flut hierher zu kommen und   dann zu schnorcheln.
Das   bestärkt uns auch in unserer Entscheidung, hier jetzt nicht auf den   Sonnenuntergang zu warten. Es ist inzwischen 17:00 Uhr, noch ziemlich   hell und wir erfahren von den sonnenhungrigen Badegästen, dass die   Sonne voraussichtlich erst gegen 18:15 Uhr im Meer versinkt.
So fahren wir weiter die kurvige   Küstenstraße an der Westküste entlang und hoffen, am Salad Beach   oder am Strand von Haad Ya noch einen schönen Platz für den   Sonnenuntergang zu finden. Leider sind aber jetzt bei der Ebbe alle   Strände wenig attraktiv und zum Schwimmen nicht geeignet. Wir   stellen fest, dass wir in unserem Buri Rasa Village am Thong Nai Pan   Noi Beach sehr gut aufgehoben sind und sind froh, dass wir dort   wohnen und nicht hier.
Inzwischen neigt sich die Sonne immer mehr dem Horizont entgegen,   aber der Himmel ist milchig und nicht klar. Als wir am Chao Pao   Beach ankommen, versinkt die Sonne sehr verschwommen und   unspektakulär im Meer.
Die gesamte Strecke ist mit Ferienbungalows und Strandhütten belegt,   dazwischen gibt es viele Restaurants.
um halb sieben kommen wir nach Thong Sala und der Fahrer   empfiehlt uns, doch hier shoppen zu gehen, denn das wäre der   günstigste Ort zum Einkaufen in Koh Phangan. Er lädt uns mitten auf   der Hauptstraße ab und wir ziehen los.

Als erstes sind wir erstaunt   über die vielen Wechselstuben und Automaten, an denen die Touristen   an diesem Samstagabend Schlange stehen.
Wir spazieren durch die Supermärkte und Verkaufshallen mit   unzähligen bedruckten T-Shirts und billigen Klamotten. Es ist auch   viel handgefertigter Schmuck dabei, den viele Touristen als Souvenir   mitnehmen. Preiswert sind die Textilien allemal, denn so ein T-Shirt   oder eine Boxershorts kostet 100 BHT (=2,70 €).
Der Pantipmarket mit den vielen Garküchen ist weniger eine   Attraktion für die Einheimischen als vielmehr für die Touristen. Sie   probieren von den thailändischen Spezialitäten wenig, sondern kaufen   Obst und Getränke.
Um 19:30 Uhr sind wir wieder in   unserem Hotel und genießen nach dieser Rundfahrt ein fantastisches   Valentinsmenü in unserem Restaurant. An geschmackvoll gedeckten   Tischen mit weißen Tischtüchern, Orchideen und einer roten Rose für   die Damen gönnen wir uns von der Speisekarte den Lobster Thermidor   mit einer gut gekühlten Flasche Hideaway Sauvignon Blanc aus   Neuseeland. Der ist fantastisch und passt ausgezeichnet zum   hervorragenden Lobster.

Dazu spielt eine Combo mit Gitarre und Geige   romantische Musik. In der Ferne sehen wir die Fackeln und   aufsteigenden Flammen der Artisten, die nebenan im Panviman-Resort   eine Feuer-Show veranstalten. Es ist ein wunderschöner Abend bei   lauer Luft und angenehmen Windzügen. Der Kellner Cheng bedient uns   sehr persönlich und Inge ist großzügig mit dem Trinkgeld.    Insgesamt geben wir an diesem Abend mehr Geld aus als an allen   anderen Tagen vorher zusammen. Aber schließlich ist Valentinstag und   man gönnt sich ja sonst nichts...

Sonntag, 15.2 2015
Heute will ich die andere Seite   unserer Bucht erkunden. Links neben uns liegt das 5-Sterne-Hotel   Anantara, das eine Kollegin gebucht hat und das wir auch zuerst   buchen wollten. Man kann es am Strand an den roten Sonnenschirmen   erkennen, die vor den Poolvillas stehen.

Ich spaziere durch   den gepflegten Garten, schau mir das Frühstücksbüffet an und   inspiziere den Pool. Das Büffet ist besser als bei uns, aber der   Pool ist genau so mickrig wie unserer. Zwei Gäste, mit denen ich   spreche, sind begeistert von ihrer Poolvilla, erklären aber, dass   die kleinen Pools wohl eine gute Brutstätte für Moskitos sind , denn   sie seien kräftig gestochen worden. Ihre Stiche sehen   besorgniserregend aus. Aber sonst sind sie sehr zufrieden mit dem   Hotel.
Allerdings wird   wohl auch im Anantara jede Woche kräftig gegen die Moskitos   gesprüht.
Neben dem Anantara wird noch fleißig   gebaut und Betonpfeiler mit einer Plattform am Strand werden   gegossen. Dort kommt sicher noch ein Haus mit Ferienwohnungen hin.
Ein Stückchen weiter sind kleine Bungalows und Anlagen, die sich   Resorts nennen, aber doch wesentlich niedriger einzustufen sind. Die   kleinen Häuschen sind aber ganz nett und die Leute zufrieden damit.
Das Phuwadee Resort
Zwei urige Strandrestaurants folgen. Ich wandere die kleinen Wege   durch die Ferienanlagen ein Stück den Berg hinauf und werde schnell   bestraft: Innerhalb von einer halben Stunde habe ich 8   Moskitostiche, die verflixt jucken. Im Reiseführer habe ich gelesen,   dass Koh Phangan auch ein Gebiet für Dengue Fieber ist und diese   Mücken leider auch während des Tages stechen. Also marschiere ich   schnell wieder an den Strand und am Ende der Bucht die Treppen zum   Santhiya Resort hinauf. Das gehört einem Holzunternehmer aus dem   Norden von Thailand und ist infolgedessen mit sehr viel Holz dekoriert. Es stehen an vielen Stellen riesige Bänke aus Wurzelholz   und die Geländer bestehen aus natürlichen Hölzern. Das sieht sehr   schön aus. Die Anlage ist sehr weitläufig und in den Hang gebaut.   Deshalb muss man weit laufen und viele Treppen steigen, wenn man zum   Pool oder zum Restaurant will. Das liegt auf der Höhe mit einer   großen Terrasse und wunderschönem Blick auf die Bucht. Die  Speisekarte am Chantara-Restaurant sieht sehr interessant aus und   die Preise sind nicht zu hoch.
Bucht  am Santhiya Resort; im Hintergrund die   Bucht  von Tong Nai Pan Noi.
Das Santhiya Resort hat auch eine sehr schöne Poolanlage   mit Wasserfall:


Montag, 16.2. 2015
Die Sonne   scheint noch nicht richtig durch die Wolken, aber das Meer ist   ruhiger geworden. Ich habe für heute einen ganztägigen Ausflug   nach Koh Tao mit dem Speedboot gebucht. Neben dem Anantara-Hotel   unterhält die Firma H2O   -Divers einen kleinen Stützpunkt, wo ich für 2500 BHT den   Ausflug buche. Alice, eine der beiden Geschäftsführer erklärt mir am   Vortag, dass sie wegen des Wetters und der Anmeldungen die Route   geändert hätten und nicht zum Schnorcheln an den Strand von Koh Tao   führen, sondern zum Tauchen nach Shark Island und zum Sail Rock.   Beides seien auch hervorragende Plätze, um viele Fische zu sehen und   die Chance zur Begegnung mit Riffhaien und Walhaien sei sehr groß.   Als Schnorchler wäre ich gern auf dem Boot gesehen und würde sicher   auf meine Kosten kommen.
Um 10:00 starten wir am Phuwadee   Resort und fahren zunächst mit einem Pickup zum Nachbarstrand, dem   Thong Nai Pan Yai. Den sehe ich jetzt zum ersten Mal und  finde   ihn sehr schön: heller, feiner Sand mit türkisblauem Wasser. Es sind   viele Leute im Wasser und das zeigt mir, dass man hier gut schwimmen   kann. Im Gegensatz zu unserem Strand nebenan ist das Meer total   ruhig und nur kleine Wellen rollen an den Strand. Dazu weht wenig   Wind. Es ist erstaunlich, dass schon einen Kilometer weiter die   Wasserverhältnisse total anders sein können.

Das Speedboot mit den beiden 250 PS   starken Außenbordmotoren liegt am Strand von Thong Nai Pan Yai. Hier   starten die meisten Unternehmungen.
Es ist das erste Mal, dass ich den Thong Nai Pan Yai Strand sehe.

Am Strand befinden sich viele   Bungalows, eine größere Hotelanlage gibt es hier nicht. Es ist aber   viel mehr los als bei uns am Thong Nai Pan Noi Beach. Dafür ist   alles ein wenig preiswerter. Ich erfahre auch, dass die H2O   - Divers hier ihre Hauptstation haben und Bungalows vermitteln, die   mit 27 - 80 Euros pro Nacht sehr preiswert sind.
 
Nicht schlecht für   diejenigen, die hier preiswert Urlaub machen wollen.
Um 10:30 Uhr starten wir mit 12   Teilnehmern, die an den beiden Tauchplätzen jeweils einen Tauchgang   machen wollen. Es sind Franzosen, Holländer, Schweizer und Deutsche.   Alle sind Taucher und ich bin der einzige Schnorchler. Außerdem   natürlich der Älteste auf dem Boot. Irgendwie komme ich mir alt und   seltsam vor.

Mit 500 PS sausen wir durch die Wellen, dass es links und rechts nur so klatscht an den Bordwänden. Martin, einer der Instruktoren, erklärt die Tauchgänge in sehr gut verständlichem Englisch (er kommt aus Sussex).

Nach einer Stunde sind wir vor Koh Tao und mein Nachbar erklärt mir,   dass er hier gestern mit derselben Company am Ufer von Koh Tao   schnorcheln war und total entsetzt war, dass ganze Busse von   Japanern hier abgesetzt wurden. "Im Wasser waren nur Japse, keine   Lachse", sagte er lächelnd. "Kleine bunte Fische, aber nichts   Aufregendes." Für heute erwarte er wesentlich mehr von dem   Tauchgang. Und seine Freundin auch, die gerade den Open Water   -Schein machen wollte. Ich bin auch ganz gespannt darauf. Wir schwenken ab zu Shark Island, das ist eine kleine Insel, die   südlich von Koh Tao liegt. Umgebaute Fischerboote mit Tauchern ankern vor der Insel:

Nach einiger Zeit verschwinden die Fischerboote mit den Tauchern und wir sind allein vor der Insel.

Von   unserem Boot gehen 12 Leute zu ihrem ersten Tauchgang ins Wasser. Ich bin der einzige, der schnorchelt.   Martin hat mir gesagt, ich solle um die Insel herum schwimmen, dort   wären auch vielleicht Riffhaie oder Walhaie zu sehen.
Das Wasser ist sehr unruhig und auch nicht klar. Viele dicke   Granitblöcke liegen unter Wasser, die nicht besonders stark   bewachsen sind. Die Sicht beträgt nicht mehr als 2-3 Meter. Einige   bunte Fische wie Drückerfische und Falterfische kann ich beobachten.   Die Korallenwelt aus weichen und harten Korallen ist ziemlich   ärmlich, nur einige Seeanemonen, die sich im Wasser wiegen. An   manchen Stellen ist die Sicht noch schlechter, weil unzählige   Mikroorganismen das Wasser trüben. Von Riffhaien und Walhaien keine   Spur. Als die Taucher herauskommen, frage ich sie, was sie gesehen   haben. Mehr als einen Barracuda und eine Muräne auch nicht. Aber sie   sprechen von einer Sichtweite von drei bis vier Metern.
Hier einige Fotos von dem Tauchausflug:
Danach geht es in rasender Geschwindigkeit weiter zum Sailrock, dem   angeblich besten Tauchspot im Golf von Thailand.

Der Felsen ist 15   Meter hoch und das Meer rings herum ist 35 m tief. Auch hier sollen   Walhaie, Riffhaie und große Grouper zu sehen sein. Die Taucher unseres Bootes verteilen sich auf zwei Vierergruppen und   eine Frauengruppe. Martin macht alle darauf aufmerksam, dass sie eng   beieinander bleiben sollen, da die Sicht evtl. noch schlechter als   bei Shark Island ist. Die Attraktion an diesem Felsen ist, dass es unter Wasser einen   Eingang zu einer Höhle gibt. Dieser liegt in etwa 18 Meter Tiefe.   Man kann dann im Innern hochsteigen und in 12 Meter Tiefe durch eine   andere Öffnung wieder heraus schwimmen. Einen zweiten und größeren    Ausgang gibt es noch in etwa 6 Meter Tiefe.

Das   Wasser sieht wunderschön klar und türkisgrün aus, wenn man vom Boot   aus hineinblickt. Beim Schnorcheln stelle ich fest, dass es nicht   klarer ist als bei Shark Island. Die Sicht ist miserabel, das bestätigen   die Taucher auch, als sie heraufkommen. In der Höhle hätten sie sich   fast aneinander festhalten müssen, weil man sonst nichts gesehen   hätte. Natürlich sind alle mit ihrem Taucherlebnis sehr zufrieden,   denn ein solcher "Schornstein" im Felsen ist schon etwas   abenteuerlich. Das ist halt der Unterschied zu mir: Ich wollte   Fische und Haie sehen, aber damit war´s leider nichts. So ist halt dieser Schnorchelausflug eine große Enttäuschung für mich.

Dienstag, 17.2. 2015
Beim   Aufstehen ist es noch etwas bedeckt, aber dann kommt zwischendurch   doch immer wieder die Sonne durch. Das richtige Wetter für eine gute   Massage; die gibt es von 11-13:00 Uhr zum halben Preis. Inzwischen sind   die Wellen  kleiner geworden und um 15:30 Uhr ist die Sonne   verschwunden. Am Abend ist es direkt ein wenig kühl wegen der   geringen Sonnenbestrahlung im Verlauf des Tages. Beim Abendessen in   unserem Beach Club Restaurant findet eine Folklore Show statt; die   ist leider genau so lahm wie in der Vorwoche.

Mittwoch, 18.2. 2015
Die Wellen sind erstaunlicherweise   wieder etwas höher geworden und die Sonne versteckt sich hinter den   Wolken. Trotzdem ist es sehr angenehm, weil immer ein leichter Wind   weht.
Am Nachmittag findet am Strand eine Hochzeit statt, die mit viel   Dekoration und musikalischem Aufwand gefeiert wird. Ein   australisches Paar hat geheiratet und viele Gäste eingeladen. Bis in   den späten Abend ist richtig was los im Restaurant. Als wir nach dem   Abendessen in unser Zimmer kommen, liegt dort schon ein Brief mit   der Rechnung und den Abreisezeiten für den nächsten Tag.

Donnerstag, 19.2. 2015
Es ist wieder bedeckt heute morgen   und der Wetterbericht sagt das auch für die nächsten Tage voraus:   31°C Temperatur, 79% Luftfeuchtigkeit und eine Nachttemperatur von   25°C. Das Wasser hat 26°C.
Wir machen uns abreisefertig und checken   um 12:00 Uhr aus. Der Wagen holt uns um 12:45 Uhr ab und wir sind 20   Minuten später zusammen mit 8 anderen Gästen am Pier, wo wir auf das   Speeboot von Ultimate Bliss warten. Das fährt pünktlich um 13:30 Uhr   ab und dann geht es in rasender Fahrt zurück nach Koh Samui.
Wir landen wieder an dem Pier, wo sich die beiden Wartelounges vom   Anantara-Resort und vom Buri Rasa befinden, die wir schon von der   Hinfahrt kennen.
Dort steht schon ein Minibus bereit, der uns zum Melati Beach Resort   bringen soll.
Jetzt beginnt der zweite Teil unseres   Urlaubs, den wir im Melati Beach Resort gebucht haben. Das Hotel   befindet sich in der Nordostecke der Insel. Wenn Sie sich für meine   Erfahrungen mit diesem Hotel und die Erlebnisse auf dieser Insel   interessieren, dann lesen doch meinen Reisebericht Koh Samui.
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