Reisebericht: Urlaub auf Koh Samui - Reiseberichte von Hawaii und anderen Trauminseln

Maui Hookipa Strand

Reiseberichte von Paul Tresselt

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Reisebericht: Urlaub auf Koh Samui

Reiseberichte
Ein Urlaub auf Koh   Samui allein erschien uns zu langweilig, deshalb entschieden wir uns für   ein Inselhopping, wobei aber zum Schluss nur zwei Inseln übrig blieben:   Koh Phangan und Koh Samui. Koh Tao musste sich mit einem Tagesausflug   zufrieden geben. Auf dieser Seite beschreibe ich nun den zweiten Teil   unseres Urlaubs in Koh Samui. Wenn Sie sich auch für Koh Phangan   interessieren, lesen Sie bitte  dort nach.
Wir hatten unseren Urlaub so aufgeteilt,   dass wir 10 Tage in Koh Phangan und 11 Tage in Koh Samui bleiben   wollten.
Nach unserem dortigen Aufenthalt im Buri Rasa Village - der uns   außerordentlich gut gefallen hatte - buchten wir dort einen Transfer mit   dem Speedboot nach Koh Samui.
Wenn Sie aber nicht in Koh Phangan sind wie wir, sondern in Deutschland, müssen Sie für die Flugroute von Deutschland nach Koh Samui doch einige Stunden im Flugzeug einkalkulieren.
Elf Stunden Flugzeit benötigt man nämlich  für die 9000 km von   Frankfurt nach Bangkok und noch einmal 1 1/2 Stunden bis Koh Samui.
Da ist es schon einfacher, wenn man bereits an Ort und Stelle in Thailand ist.
Die Überfahrt dauert nur eine halbe Stunde, bis wir am Pier von Bang Rak   ankommen. Hier steht schon ein Minibus bereit, der uns zum Melati Beach   Resort bringen soll. Das geht auch ganz fix, denn es ist nicht weit -   eine Viertelstunde später sind wir bereits dort. Das Hotel liegt   ziemlich einsam ganz im Norden der Insel an der Tong Son Bay.
Auf dem Satellitenbild kann man die Bucht und die rot   eingerahmte Hotelanlage  etwas besser erkennen als auf der   schematischen Grafik. Links daneben mit den roten Dächern befinden sich die Tongson Bay   Villas, das ist eine Ansammlung von Privatvillen mit einem   gemeinsamen Pool. Rechts davon ist ein ganz nettes Strandrestaurant,   dessen Besitzer auch einige Beach-Bungalows - die Tongson Beach   Bungalows - vermietet, die malerisch   auf den Felsen liegen.
   
Wir werden in dem 5-Sterne Hotel sehr freundlich empfangen,   bekommen einen Verpflegungsvoucher, weil wir Halbpension gebucht   haben und eine Einweisung in alle Annehmlichkeiten des Resorts. Wir bekommen Zimmer Nr. 111 und sind ziemlich weit weg   vom Strand. Aber der Spaziergang durch den schön gepflegten Garten   macht uns nichts aus.
 
Alles ist sehr   komfortabel und geschmackvoll eingerichtet. Unser Grand Deluxe Room 111 gefällt uns sehr und auch der Blick ins Bad mit der dahinter  außen liegenden offenen   Badewanne ist sehr vielversprechend. Nachdem wir uns ein   wenig eingerichtet haben, machen wir einen ersten Rundgang durch die   Hotelanlage. Hier einige Fotos davon:
Wenn Sie noch mehr Bilder vom Melati Beach Resort sehen wollen,   schauen Sie sich doch einmal die Webseite des Hotels an: https://www.melatiresort.com
Alles wird für das chinesische Neujahrsfest dekoriert, am   Strand wird gerade eine Bühne aufgebaut. Dass die Chinesen in großer   Zahl zu diesem Fest unterwegs sind, merkt man auch an den Gästen. Es   sind viele Chinesen dabei, aber auch Israelis, Australier, Franzosen   und Deutsche. Im Restaurant wird ein Neujahrsmenü für 1900 BHT   angeboten. Das finden wir ziemlich teuer, zumal wir bei unserer   Halbpension 1000 BHT dazuzahlen sollen. Das sind fast 30 Euro.
Der Strand ist sehr ordentlich. Er besteht aus feinem, hellen Sand, der nur ganz vorn mit einigen kleinen Muscheln belegt ist. Das Wasser ist türkisgrün und fällt flach ab, sodass man zu jeder Zeit schwimmen kann. Er ist belebt, aber nicht bevölkert. Ein Stückchen weiter weg liegen sogar einige Leute "oben ohne" im Sand.

Blick auf den Strand von der rechten Seite der Bucht aus

Blick auf den Strand von der linken Seite der Bucht aus
Wenn wir hier alles mit unserem letzten Aufenthalt in der vorigen   Woche auf Koh Phangan vergleichen, sind wir etwas zwiegespalten: Die   Anlage hier mit dem Garten und dem Pool ist deutlich schöner als im   Buri Rasa. Das 77 m2 Zimmer  hat 5-Sterne-Qualität -   die Preise haben es aber auch. Als wir nämlich nach unserem   Spaziergang um 16:30 Uhr an die Poolbar kommen und einen   Happy-Hour-Drink nehmen wollen, kosten zwei MaiTais 635 BHT, das   sind  umgerechnet 18 Euros!  Im Buri Rasa haben wir für   die gleichen Getränke an der Bar 6,70 € bezahlt. Das erscheint uns   hier doch ein bisschen happig.
Wir verzichten also auf den   chinesischen Abend im Strandrestaurant und reservieren stattdessen   einen Tisch im offenen Kan Sak Thong Restaurant unterhalb der Lobby.   Hier ist alles sehr stilvoll gedeckt, es ist luftig und der Service   ist außerordentlich freundlich. Was wir besonders angenehm   empfinden, sind die bebilderten Speisekarten. Dadurch kann man genau   erkennen, wie die thailändischen Spezialitäten aussehen, die hier   serviert werden. Scharfe Speisen sind auch als solche   gekennzeichnet. Das Essen ist hervorragend. Als Vorspeise bestellen   wir Surf and Turf Satays, das sind kleine Spieße mit Shrimps und   Rindfleisch, in der Mitte dazu eine kleines Schüsselchen mit   fruchtigem Salat und einer gegrillten Muschel obendrauf. Sehr   lecker.
Als Hauptgang nimmt Inge Pad Thai Goong Sod - das sind Nudeln mit   Garnelen und Tamarind Sauce. Ich entscheide mich für Goong Phad Med   Ma-Mung - das sind im Wok gebratene Garnelen mit Cashews.  Die   Kellnerin ist erstaunt, dass wir keinen Wein dazu trinken, aber wir   bleiben bei einem kühlen Singha Bier. Wir sind begeistert. Das Essen   ist hervorragend und die Portionen sind reichlich. Auf den Nachtisch   verzichten wir.
Da wir Halbpension gebucht haben,   hätten wir noch ein Dessert bestellen können. Die Preise fürs Essen   sind bei der angebotenen Qualität nicht zu hoch. Aber für unsere 5 Bier,   die wir dazu getrunken haben, müssen wir 883 BHT = 25 € bezahlen.   Wenn also ein Bier auch nur 150 BHT kostet, schlagen 10% Service und 7%   Steuer doch immer kräftig zu Buche.
Hier zwei Fotos vom Essen: Turf and Surf Satays und Nudeln mit Garnelen und Tamarindsoße, dazu gehackte Erdnüsse und   Gewürze. Alles sehr lecker!
 

Freitag, 20.2. 2015
In der   Nacht geht plötzlich ein starkes Brummen los, das mich nicht wieder   einschlafen lässt. Es ist die Klimaanlage von der Wohnung Nr. 222,   die schräg über uns ist. Zwei riesige Ventilatoren verursachen das   starke Geräusch. Am Morgen sage ich in der Rezeption Bescheid; es   kommt auch ein Techniker, aber der kann das gar nicht ganz   abstellen. Wir stellen auch beim Gang zum Frühstück fest, dass es an   vielen Häusern so stark brummt. Wahrscheinlich muss man sich an   dieses Geräusch gewöhnen, aber schön ist es nicht.
Das Frühstücksbüffet im   Strandrestaurant ist üppig und sehr gut. Auch der Cappuccino, den   wir uns immer statt des Kaffees bestellen. Man kann sich frische   Säfte pressen lassen und findet eine riesige Auswahl von Cerealien.   Lediglich die Brotsorten sind ein bisschen mager. Der Service ist   unterschiedlich. Manche sind sehr freundlich und zeigen ihre   Freundlichkeit und Bereitschaft auch, anderen steht der Missmut im   Gesicht geschrieben. Das ist nicht so schön.
Aber es ist wunderschön, in dem offenen Restaurant zu frühstücken   und aufs Meer zu schauen. Es ist noch gar nicht viel los, sondern   nur einige eifrige Spaziergänger sind unterwegs. Liegestühle sind   genügend vorhanden und es  reserviert auch kein überaus eifriger   Deutscher am frühen Morgen irgendwelche schönen Plätze. Das finden   wir sehr angenehm. Man schaut vom Strand aus genau auf die Südspitze   der Insel Koh Phangan. Bei Flut bleibt vom Strand vor unserem Hotel   nur ein kleiner Streifen Sand übrig. Dieser etwa 80 m breite Bereich   wird vom Hotel regelmäßig gepflegt, die anderen Stücke links und   rechts der etwa 250 m breiten Bucht sind Naturstrand. Es liegen zwar   viele Blätter und Muscheln herum, aber schmutzig ist der Strand nicht.
Natürlich erkunde ich an diesem ersten Morgen sofort das Wasser und   schwimme mit Flossen, Tauchermaske und Schnorchel los. Nach den   ersten paar Metern kommt dann leider die Enttäuschung: Das schöne   grüne Wasser ist nicht klar, sondern die Sicht beträgt gerade man   einen Meter. Dazu gibt es in der Strandzone sehr viel Seegras, dem   man erst einmal ausweichen muss. Das schwimmt nicht an der   Oberfläche, sondern ist fest mit dem Untergrund verwachsen.   

Blick auf den Strand vor dem Melati Beach Resort. Im Hintergrund die Insel Koh Phangan.

Schade. Ich hätte mir klareres Wasser   gewünscht und bin enttäuscht. Fische entdecke ich beim Schnorcheln   nur wenige. Es müssen aber welche da sein, denn ab und zu kommt ein   Fischerboot mit Touristen und ankert in der Bucht. Alle werfen ihre   Angeln aus und irgendwann hat auch einer was am Haken.

Samstag, 21.2. 2015
Die Nacht war etwas ruhiger, weil   das Geräusch von den Ventilatoren draußen etwas leiser war. Aber an   das Brummen aus den Nachbarwohnungen muss man sich gewöhnen. Ich   mache nach dem Frühstück einen Spaziergang zum Nachbarstrand auf der   rechten Seite, indem ich an den Tong Son Bay Bungalows vorbei über die Felsen klettere. Hier ein paar Fotos von meinem Spaziergang:
Die Bungalows sind mit Kosten von   500 ... 3000 BHT (entspricht 13,50... 81 €) pro Nacht sehr preiswert   und haben eine fantastische Lage am Strand und auf den Felsen. Wer   eine attraktive Alternative zu einem Luxushotel sucht, wird hier   fündig. Die Lage ist toll, der Strand auch und das günstige    Strandrestaurant des Besitzers machen den Urlaub perfekt. Mr. Pong   vermietet sogar Roller für 100 BHT, spielt Taxifahrer oder nimmt Sie   auf seinem Longtailboot zum Fischen mit. Die Leute, die dort wohnen,   sind jedenfalls alle begeistert.
Klettert man an den Bungalows vorbei über die Felsen, öffnet sich   nach 200 Metern der Blick auf eine wunderschöne Bucht mit einem   Traumstrand:

Nur 2 Wanderer und ein   sonnenverliebtes Pärchen sehe ich, die den Weg hierhin gefunden   haben. Das türkisgrüne Wasser lädt zum Schwimmen ein, ist aber   leider genau so milchig und wenig klar wie in unserer Bucht vor dem   Hotel. Auch der Seegrasbewuchs ist ähnlich. Es sind einige kleine   Durchgänge ins freie Wasser vorhanden. An den Rändern gibt es auch   einige Flecken mit Tang und angeschwemmtem Unrat. Zum Sonnenbaden   aber eine schöne einsame Bucht.
Abends essen wir in dem Strandrestaurant "The View", in dem nur   wenige Tische besetzt sind. Wir sind sehr zufrieden, obwohl der   Service nicht so besonders aufmerksam ist. Aber die Qualität der   Küche ist erstklassig. Die Singapore Noodles sind hervorragend.
Aber die Überraschung kommt am späten Abend, als ich Durst habe und   in die Minibar schaue: Ich traue meinen Augen nicht - das Bier   kostet nur 70 BHT (= 1,90 €) und das Tonic Water nur 50 BHT. Die   Liste ist ganz umfangreich; Red Bull mit 40 BHT und Kondome für 120   BHT sind auch dabei.

Sonntag, 22. 2 2015
Beim Frühstück ist wieder nicht   viel los im Restaurant. Es ist wunderschönes Wetter: Blauer Himmel,   30°C und ein leichter Wind, der vom Meer hereinweht.
Neben unserem Hotel befindet sich noch auf der anderen Seite eine   ganz nette Ferienanlage. Es sind einzelne Gartenvillas, die in einer   geschlossenen Anlage liegen, die einen privaten Zugang zum Strand   hat. Ein schöner Pool ist auch vorhanden. Die Preise sind besonders   für Familien interessant, da es sich meist um Ferienwohnungen mit   mehreren Schlafzimmern handelt.

Heute nehme ich mir die andere Seite   der Bucht zum Spazierengehen vor. Ich muss allerdings ganz schön   über die Felsen klettern. Auf dem Bild kann man auf der anderen   Seite der Bucht jetzt auch die vorher beschriebenen Bungalows am   Berg erkennen, die links neben dem Melati Hotel liegen. Die   Kletterei ist komplizierter als ich dachte. Einmal rutsche ich mit   meinen Adidas -  Strandlatschen ab und lande im Wasser. Da   muss ich mich erst einmal eine halbe Stunde in die Sonne setzen und alles trocknen   lassen, weil es sonst zu rutschig ist. Und barfuß laufen ist nicht   gerade angenehm, auch wenn die Felsen ziemlich glatt erscheinen.
Am Nachmittag mache ich es besser: Ich   schwimme um die Felsen herum bis in die nächste Bucht. Dort ist eine   wunderschöne kleine Sandbucht mit vielen Bungalows am Berg. Sie ist   klein, aber sehr verschwiegen. Dummerweise habe ich jetzt keinen   Fotoapparat dabei, denn der Blick ist sehr schön vom Wasser aus. Als   ich näher herankomme, erkenne ich das Six Senses Resort, das an der   Spitze der Insel liegt. Nun kann ich mit meiner Badehose schlecht   durch die Anlage laufen, deshalb mag ein Blick vom MMer aus auf die Bungalows genügen. Wenn Sie mehr wissen wollen, schauen Sie sich die Webseite des Resorts an. Leider kostet der schöne Blick aus einer Pool Villa  pro Nacht mehr als 1000 Euro.

Blick auf die Villen des Six Senses vom Meer aus

Montag, 23.2. 2015
Schon früh sind wir beim Frühstück im   Strandrestaurant, in dem jetzt auch viele Chinesen sitzen. Wenn man   ihnen nicht gerade beim Essen zuschaut, sind sie ganz erträglich.   Der Himmel ist bewölkt und es weht nur wenig Wind.
Wir legen uns in   den Schatten einer Pinie und genießen den Ausblick auf das ruhige   Meer. Das ist wirklich ein schöner entspannter Vormittag, den wir richtig genießen.

Aber schließlich wollen wir ja nicht   nur in unserer ruhigen Bucht unsere Zeit verbringen, sondern auch   einmal die anderen Strände sehen. Also fahren wir kurz nach Mittag   mit dem Hotelshuttle nach Chaweng (2x 100 BHT) und lassen uns   dort am Schwesterhotel des Melati absetzen. Das dauert über die viel   befahrene Straße 20 Minuten und wir merken beim Aussteigen, wie   betriebsam der Ort ist. Ort ist zu wenig gesagt, denn hier leben   inach Aussagen unseres Fahrers inzwischen 110 000 Menschen. Das Schwesterhotel heißt Chaweng Regent und liegt   am nördlichen Ende des 7 km langen Strandes. Das schauen wir uns   natürlich zuerst einmal an. Es hat beim Tripadvisor und bei   Holidaycheck ganz gute Kritiken, innen sieht auch alles sehr   ordentlich aus. Es gefällt uns aber  bei weitem nicht so gut   wie das Melati. Das hat nämlich einen viel schöneren Garten und   liegt an einer wesentlich ruhigeren Bucht. Im Innern treffen wir Mathias Hansen, den deutschen Generalmanager,   der seit einem Vierteljahr für beide Hotels zuständig ist.
Als wir am Pool vorbei den Strand   betreten, können wir es gar nicht fassen: Eine stinkende gelb-grüne Suppe   schwappt in langsamen Wellenbewegungen an den Strand.  Es ist   uns völlig unverständlich, wie sich die Hotelgäste auf den Liegen    ( und die sind alle voll besetzt!) in solch einer Umgebung   wohlfühlen können. Das ist unbegreiflich und wir kommen gar nicht   darüber hinweg.

Noch schlimmer finden wir, dass Leute darin baden   und Kinder mit dem stinkenden Schaum Burgen bauen.   Wir schauen uns den Text auf unserem Hotelprospekt an und können es   gar nicht glauben, was wir darin lesen:
Text aus dem Hotelprospekt: Der beliebte ca. 7 Km lange Chaweng Strand, befindet sich an der Ostküste und ist der erschlossenste Strand der Insel. Chaweng ist wie ein Magnet und zieht viele junge Leute, Einzelreisende und Familien gleichermaßen an. Die Gründe sind ein puderweicher, schneeweißer Sandstrand und der smaragdblaue Golf von Siam. Nördlich am Chaweng sind 2 kleine Inseln mit einem Korallenriff, die Inseln sind mit einer Sandbank verbunden und leicht zu Fuß erreichbar. Wenn Sie zur Insel gehen, ziehen Sie sich Schuhe an, denn Muscheln oder Korallen haben oft scharfe Kanten, wo Sie sich schneiden können. Der zentrale Teil des Strands ist wegen seiner guten Schwimm-Möglichkeiten beliebt.
Das Wasser ist sauber mit Temperaturen zwischen 25-28 Grad Celsius. Viele Verkäufer laufen mit einem Bauchladen über den Strand und bieten Getränke, Obst, Eis und einheimische Speisen an. Probieren Sie mal die kleinen Köstlichkeiten und genießen Sie die einfache Thaiküche. An der Strandstraße sind viele Geschäfte, Restaurants, Unterhaltung Shows und Bars, die zu einem Abendbummel einladen.
Viele Händler gehen am Strand entlang   und versuchen, ihre Waren zu verkaufen. Der Gestank und die grüne   Suppe stört sie überhaupt nicht. Es ist die reinste Katastrophe. Wir   sind entsetzt und schwören uns, dass wir hier niemals Urlaub machen   werden. Der Manager des Hotels beruhigt uns und macht uns klar, das   sei nicht immer so, sondern alle seien davon überrascht worden,   Keiner könne sich das erklären. Es sei wohl die Strömung im Riff, die irgendwelche Algen von dort hier   herüber getrieben habe. Schon einen Kilometer weiter am Chaweng Beach sei   nichts mehr davon zu sehen. Ich verkneife mir, ihm die Fotos vom   Strand mit den den vielen Plastikteilen, Flaschen und Verhüterlis zu   zeigen und ihn zu fragen, ob die Fische in den Riffs das wohl alles   hergeschickt hätten...
Jedenfalls wollen wir überprüfen, wie der Strand einige Kilometer   weiter aussieht und machen uns auf den Weg über die Küstenstraße   nach Süden. Es ist verflixt heiß hier auf der Straße und   wir vermissen den frischen Wind vom Meer. Unterwegs machen wir halt   bei einem Häagen Daz  Eiscafé und spendieren uns ein   wundervolles Eis mit einem guten Cappuccino. Wir sind die Einzigen   in diesem Café. Wahrscheinlich ist das allen auch viel zu teuer,   aber insgesamt ist es doch billiger als Häagen Daz in Hawaii.
 
Wie in allen thailändischen Städten sind die Straßen vollgestopft von Motorrollern und Mopeds. An den Seiten befinden sich Hunderte von kleinen Shops und Ständen, die irgendwelche Sachen zum Essen, Anziehen oder Vergnügen anbieten.
Eine kleine Abkühlung und   Erfrischung vermittelt uns der Aufenthalt in dem großen   Shopping-Center, das nach amerikanischem Vorbild hier in der   Ortsmitte entstanden ist. Es gibt alles zu kaufen, was das   Touristenherz begehrt, aber die Preise sind nicht besonders günstig.   Dafür findet man auf der Hauptstraße und in den Nebenstraßen viele   Textilgeschäfte mit T-Shirts, Kleidern und allerlei Krimskrams für   den schmalen Geldbeutel. Nachdem wir einen Kilometer weiter   marschiert sind, sehen wir uns den Strand noch einmal in der Höhe   vom Chaweng Buri Resort an. Wir sind enttäuscht. Hier ist es zwar   nicht so schlimm wie ein Stück weiter im nördlichen Teil, aber   attraktiv ist der Beach wahrlich nicht. Der Sand ist hell und fein,   dafür ist es voll, viele Verkäufer belästigen die Leute, viele   Jetskis machen Krach und viel angespülter Unrat liegt am Strand.   Hier einige Bilder dazu:
Bei unserem Spaziergang zucken wir einige Male   kräftig zusammen, als in niedriger Höhe die startenden Flugzeuge   über uns hinwegdonnern. Der Strand von Chaweng liegt nämlich genau in der   Einflugschneise des Flughafens. Da loben wir jetzt umso mehr unseren   Strand an der Tong Son Bay. Der ist zwar abgelegen, aber es laufen   keine Verkäufer umher, es starten keine Flugzeuge, sausen keine Jetskis über das Meer und der   Sand ist sauber.
Jedenfalls wissen wir, dass wir keinesfalls hier am Chaweng Beach   wohnen werden, falls wir nochmals in Koh Samui Urlaub machen   sollten.

Dienstag, 24.2. 2015
Nach   unserem gestrigen Besuch am Chaweng Beach sind wir doppelt froh,   dass wir das Melati Beach Resort in der Tong Son Bay ausgesucht   haben.  Der Himmel ist heute etwas bewölkt, aber die Sonne   scheint und es ist warm. Glücklicherweise weht wieder ein leichter   Wind, das ist sehr angenehm.
Ich schwimme am Nachmittag zu einem umgebauten Fischkutter hinaus,   der vor der Bucht ankert und von dem viele mit Flossen ins Wasser springen. Das reizt   mich und ich will mal sehen, ob da nicht doch vielleicht Fische zu   sehen sind. Die Sicht beträgt heute 1-2 m im Wasser. Ich schwimme durch das   Seegras, das manchmal unangenehm an meinen Beinen vorbei streicht und   zucke oft zusammen, als wenn mich eine Quallle gepickt hätte.   Ich kann aber keine entdecken.

Fische allerdings auch keine, als ich   mit den Ausflugsgästen um das Schiff herumschwimme. Ich frage einen   von den Schnorchlern, aber die haben auch nichts gesehen. Sie sind   vorrangig zum Angeln mitgefahren, das Schwimmen hier sei nur   eine Badepause in einer schönen Bucht, sagen sie.
Das Meer ist heute total glatt;   eigentlich wunderbar zum Schwimmen. Aber im Pool ist viel los: eine   große Gruppe von Australiern ist hier und macht viel Lärm, der noch   stärker wird, als sie genügend Drinks hinter sich haben und mit den   Bierflaschen im Pool herumtoben.
Pünktlich um 17:30 Uhr zieht wieder jemand mit knatterndem Geräusch   durch die Wege der Anlage und räuchert alles gegen Ungeziefer aus. Regelmäßig wird die gesamte Anlage mit Insektiziden   besprüht. Wir sind erstaunt, dass wir das so oft miterleben - aber   wahrscheinlich muss es sein.

Abends gehen wir wieder oben in das Kan Sak Restaurant essen, weil   unten ein Sänger laute Musik macht, die Australier immer noch recht   munter im Pool sind und dort viel Betrieb ist. Oben in dem   Restaurant gefällt uns das viel besser, weil man stilvoll speisen   kann. Außerdem ist auch hier ein Duo mit Gitarre, das für eine   stimmungsvolle Hintergrundmusik sorgt.  

Mittwoch, 25.2. 2015
Wir sind   schon vor Sonnenaufgang aufgestanden und haben sehr früh   gefrühstückt, weil um 8:30 Uhr unsere Inselrundfahrt startet, die   wir mit "Go Vacation" gebucht haben, die ja alles hier in Thailand   unter Kontrolle haben. Wir haben das dort gebucht und das war auch   etwas teurer, weil wir einen Deutsch sprechenden Reiseleiter haben   wollten. Im klimatisierten und komfortablen Minibus sitzen schon   vier andere Teilnehmer aus dem Bandara Hotel und dem Anantara Resort.   Unser erstes Ziel  ist der Big Buddha, den man schon vom   Flugzeug aus sieht, wenn man in Koh Samui landet. Hier treffen wir   auch unseren Reiseführer. Mister Mo hat zwar einige Zeit in Berlin   gelebt, spricht aber sehr undeutlich deutsch und erklärt erst einmal   den Verlauf der Tour und dann den Tempel mit dem Big Buddha.
Ein zweiter Minibus mit weiteren 6   Fahrgästen gehört jetzt noch zu unserer Gruppe. Wir müssen die   Schuhe ausziehen und steigen die vielen Stufen hinauf. Beherrschend   ist die golden angemalte 12 Meter hohe Statue  des sitzenden   Buddhas. Der Tempel selbst ist im Umbau und sehr spartanisch   gehalten. Viel kann man nicht sehen, lediglich einen ganz schönen   Blick über den westlichen Teil und die vorgelagerten Inseln hat man   von hier oben.
Wir stellen uns schon einmal darauf ein, dass es keine großartigen   Sehenswürdigkeiten sein werden, die uns gezeigt werden, wie wir das   schon vorher in Koh Phangan erlebt haben.
Aber wir hoffen, doch einige Strände von der Insel zu sehen und einiges von der Landschaft im Innern.
Das wird unsere Inselrundfahrt: Vom   Big Buddha aus geht es nach Chaweng, von dort nach Lamai. Weiter zu   einer Kokosnussplantage, wo die Affen die Kokosnüsse pflücken und   dann zum Tempel des mumifizierten Mönchs. Anschließend zum Wasserfall, wo   man auch auf Elefanten reiten kann und schließlich zur Hauptstadt   nach Nathon, wo die Möglichkeit zum Shoppen besteht. Von dort geht   es wieder zurück zum Melati Beach Resort. Auf der Karte habe ich die   Route eingezeichnet.
Übrigens ein Tipp: Wenn Sie eine große ausführliche - und aktuelle - Karte von   Koh Samui suchen, dann finden Sie die hier:
Diese Karte können Sie beliebig vergrößern und verkleinern.  Leider können Sie sie nicht herunterladen . Dafür gibt es aber auf der Webseite von Samui-Maps noch viele Detailkarten,   die Sie auch herunterladen können.
Nachdem wir am Flughafen vorbei   nach Chaweng gefahren sind, ist unser erster Haltepunkt am Ende der   langen Bucht kurz vor Lamai. Vom Aussichtspunkt kann man die gesamte   Bucht überblicken, aber besonders spektakulär ist der Blick vom Viewpoint auch nicht:

Blick vom Viewpoint auf die Bucht von Chaweng
Weiter geht es dann durch Lamai zu den Felsen Hin Ta   und Hin Yai. Das sind zwei Felsformationen am Meer, die die   Geschlechtsteile von Opa und Oma darstellen sollen:
 
Es ist schwierig, die   schmale Straße dorthin zwischen den vielen Verkaufsbuden   hindurchzukommen, weil sich eine ganze Karawane von Safariwagen mit   Russen durch die Fußgänger hindurchzwängt. Die Felsen müssen für   viele Leute eine große Attraktion sein.
Den Russen begegnen wir kurze Zeit   wieder, als wir ein Stück weiter in eine Kokosnussplantage   einbiegen, in der Affen die Kokosnüsse von den Palmen holen.
 
Die kleinen Makakis werden an der Leine hoch in die Palmwipfel   geschickt, um die Kokosnüsse zu holen, die für die Menschen zu hoch   oder zu unsicher zum Abschlagen sind. Die Affen drehen die Nüsse so   lange, bis sie hinunterfallen. Die Menschenmenge bejubelt jeden   Abwurf und die Affen bekommen ihre Belohnung. Anschließend sind alle   Besucher wild darauf, sich mit den Affen auf der Schulter   fotografieren zu lassen.
Danach halten wir einige Kilometer weiter beim Tempel Wat Khunaram, in dem ein mumifizierter Mönch in einem Glaskasten ausgestellt ist. Das sieht natürlich etwas makaber aus, ist aber für die Thailänder der Beweis dafür, dass die buddhistischen Riten wahr sind. Der Mönch soll nämlich bereits seinen Tod vorausgesagt haben und durch eine spezielle Ernährung seinen Verdauungstrakt versiegelt haben.
Er   sitzt schon seit 1973 dort ohne zu verwesen. Er ist mit 79 Jahren und 8 Monaten gestorben.
In China gab es schon im 5. und 6. Jhdt. v. Chr. solche Mumifizierungstechniken bei Mönchen, die dadurch glaubten, unsterblich zu werden. Den Tod führten die Mönche herbei, indem sie bestimmte Säfte tranken. Anschließend wurden die Überreste ihrer Körper durch Dämpfe getrocknet und wiederum mit Lack  versiegelt, um die Verwesung zu verhindern. Anscheinend ist das bis heute gelungen.
Die Familie des Mönchs  hat ihm   eine schöne Kapelle gebaut und viele Leute kommen vorbei und spenden   etwas.

Der Tempel Wat Khunaram, den die Familie aus Spenden für den   mumifizierten Mönch gebaut hat.
Von dort fahren wir weiter landeinwärts zum Namuang   Wasserfall. Der Erholungspark im dichten Urwald ist ein  typisches Ausflugsziel für Familien mit Kindern.
Die haben besonders viel Spaß  am Elefantenreiten, das man vorn am Parkplatz anbietet. Für viele Touristen, die  noch nie auf einem Elefanten geritten sind, ist das auch ein willkommene  Gelegenheit. Nach einem kurzen Spaziergang gelangt man dann an den Wasserfall.  Viele nehmen ein kühles Bad in dem kleinen Pool, der sich unterhalb des  Wasserfalls gebildet hat.

Die nächste Station ist Nathon, die   Hauptstadt von Koh Samui. Unser Fahrer bleibt am Hafen stehen, wo   die Fähren ankommen und der Reiseführer erklärt uns, dass man in den   Parallelstraßen gut shoppen könne. Wir haben eine Stunde Zeit und   gehen spazieren. Aber alles, was wir sehen, ist ziemlich   enttäuschend. Die Stadt ist ein typischer Fischerort, der wenig   attraktiv ist. Die Preise in den Geschäften sind zwar niedriger als   in Chaweng, aber das Angebot ist auch viel kleiner und nicht auf   Touristen ausgerichtet.

Straße in Nathon
Interessant ist vielleicht noch der   Thai-Markt, der weniger touristisch ist und für die Versorgung der   Bevölkerung gedacht ist. Immerhin finden wir ein kleines Café mit   einem vernünftigen Cappuccino, der uns mit seinem Preis von 50 BHT   daran erinnert, dass es auch billiger geht. Auf der Rückfahrt zum Hotel kommen wir   noch an einigen Stränden vorbei, die aber nicht besonders einladend   aussehen, weil es auch gerade Ebbe ist und das Meer weit   zurückgegangen ist. Unsere Mitfahrerinnen, die wir im Hotel Bandara   und am Anantara absetzen, sind jedenfalls mit ihren Hotels und dem   Strand sehr zufrieden.
Wir kommen noch am Fisherman´s Village vorbei, wo freitags abends   der Nachtmarkt stattfindet. Wer zum ersten Mal in Thailand ist, für   den ist das sicher ein interessantes Erlebnis. Wer schon öfter dort   war, empfindet es wahrscheinlich als mittelmäßig. Dennoch sollte man   dem Ort einen Besuch abstatten und trotz des Gedränges freitags   abends am Strand spazieren gehen. Als wir zur Happy Hour   wieder zurück im Hotel sind und für den Rest des Nachmittags noch   ein paar Sonnenstrahlen auf der Liege mitbekommen wollen, sind die   Vorbereitungen für eine Hochzeit am Strand im vollem Gange. Alles   wird am Strand sehr schön dekoriert. Wir erkennen die Australier   wieder, die gestern so munter im Pool herumgetobt waren. Jetzt   verstehen wir es: Sie haben wahrscheinlich den Junggesellenabend   gefeiert. Jetzt stehen Sie jedenfalls alle in weißen Hemden und   grauen Hosen an der Bar und sind ganz aufgeregt.
Pünktlich um 17:30 Uhr kommen die Brautjungfern und danach das   Brautpaar unter stilvoller musikalischer Begleitung. Der Pastor hält   eine einfühlsame Rede und unter großem Beifall darf sich das   Brautpaar nach der Trauung küssen. Für die Fotografen wird das   zigmal wiederholt.
Jedenfalls ist es eine   sehr schöne Hochzeit. Die Tische im Restaurant "The View" werden   fast alle für die Hochzeitsgäste reserviert und wir verziehen uns   deswegen wieder in das Kan Sak Thong Restaurant unterhalb der Lobby,   was wir gar nicht bereuen.

Donnerstag, 26.2. 2015
Heute ist Strandurlaub angesagt.   Wir genießen unsere doppelte Happy Hour und unterhalten uns mit   Susanne, die die deutschen Gäste betreut. Unsere Liegen werden am   späten Nachmittag beiseite geräumt, weil abends ein Barbeque am   Strand stattfinden soll. Dafür wird das Strandrestaurant "The View"   geschlossen und wir akzeptieren stattdessen das Barbeque Büffet am   Strand. Der Aufwand für die relativ wenig besetzten Tische ist mit   dem 20 m langen Büffet sehr hoch. Das Angebot an Salaten,   Hauptspeisen und Desserts ist sehr groß, wird aber nur in geringem   Maße wahrgenommen.. Für uns sind die Fleischstücke auf dem Grill zu   fett, die Enten sind bereits fertig gegrillt und die Tigerprawns   muss man selbst peelen. Das könnte alles etwas komfortabler sein.
Ganz schön ist aber die Feuer Show   am Strand direkt vor uns. Wir haben zwar in Koh Phangan mehrere   miterlebt, aber diese hier  ist doch deutlich besser. Die Live   Music und der laue Abend mit dem leichten Wind tun ein Übriges dazu.   Zum Schluss gibt es sogar noch ein handgearbeitetes Melati   T-Shirt dazu. Der Abend hat uns gut gefallen.

Freitag, 27.2. 2015
Nach der Hochzeit am gestrigen   Abend wurden alle Liegen neu geordnet und stehen jetzt an diesem   Morgen eng nebeneinander mit 50 cm Abstand am Strand. Der Himmel ist   bedeckt und es ist nicht viel los am Strand. Eine neue Hochzeit   kündigt sich an. Darauf wurden wir schon gestern Abend in unserem   Zimmer mit entsprechenden Mitteilungen aufmerksam gemacht. Und dafür   wurden die Liegeflächen m Strand schon deutlich reduziert.
Es kommen im Laufe des Tages mehrere Boote in die Bucht und lassen   die Passagiere zum Schwimmen ins Wasser. Ich schwimme hin, kann aber   wieder keine Fische entdecken.
Zur Happy Hour stellen wir fest,   dass die für heute angekündigte Hochzeit von Eric und Carmen eine chinesische   Hochzeit  sein wird, was man aus den Vornamen gar nicht   entnehmen konnte. Mehr als 60 Gäste nehmen daran teil, aber sie ist   wesentlich weniger stilvoll als die von den Australiern gestern   Abend, zumal die Chinesen kurze Hosen tragen.

Zum Abendessen gehen wir wieder in das Kan Sak Restaurant   und essen hervorragend. Der Service ist allerdings mäßig; die Mädels   sind einfach nicht aufmerksam genug und kümmern sich mehr um sich   und ihre Arbeitskolleginnen als um ihre Gäste.
Um 21:00 beginnt das große Feuerwerk am Strand, das die chinesischen   Veranstalter für die Hochzeit loslassen. Das darf bei einer   chinesischen Hochzeit einfach nicht fehlen. Wir sind beeindruckt.

Samstag, 28.2. 2015
Wir   stehen früh auf, weil es in unserem Zimmer wieder stark gebrummt   hat die ganze Nacht. Die Klimaanlagen der Nachbarzimmer sind ein   Problem. Man hört sie deutlich und sie lassen mich nicht schlafen.   Der Himmel ist bewölkt, aber es ist angenehm. Wir verbringen den Tag   am Strand.

Sonntag, 1.3. 2015
Irgendwie merkt man, dass es wärmer   wird. Das sagen uns auch die Angestellten des Hotels, die für Ende   des Monats durchaus Temperaturen von 35° C erwarten. Aber noch ist   es wegen des leichten Windes angenehm. Heute schaue ich mir nebenan   die Tongson Bay Villas an, deren Gartenvillas durch Privatleute im   Internet vermietet werden. Die Preise sind durchaus akzeptabel. Zum   Essen müsste man das Restaurant vom Melati oder von Mr. Pong   benutzen. Oder man müsste ein Auto oder einen Roller zum Einkaufen   haben. Denn ein Supermarkt ist mehr als einen Kilometer entfernt von   hier. Das ist halt der Nachteil eines so abgelegenen Strandes: Es   sind keine Geschäfte in der Nähe. Dafür ist die Bucht aber schön   ruhig.

Nachmittags liegt wieder ein   Ausflugsboot  vor unserer Bucht. Nachdem einige Fahrgäste ins   Wasser gesprungen sind, zieht es mich noch einmal dorthin. Ich will   nachsehen, ob nicht doch Fische zu beobachten sind, zumal ich   gestern Abend Mr. Pong mit seinem Boot und einem dicken Fisch   zurückkommen sah. Aber Pustekuchen: Die Sicht beträgt immer noch   nicht mehr als 1,5 Meter. Ich kann meine Füße nämlich nicht sehen,   wenn ich mich im Wasser hängen lasse. Und Fische lassen sich trotz   aller Bemühungen auch nicht blicken.
So schließe ich also meinen Aufenthalt auf Koh Samui mit dieser   Feststellung ab, dass  die Insel nicht zum Schnorcheln geeignet   ist.
Am Nachmittag genehmigen wir uns eine doppelte Happy Hour an der   Pool Bar. und genießen den letzten Abend im Kan Sak Restaurant.
Zusammenfassend muss ich sagen, dass uns das Melati   Beach Resort ausgezeichnet gefallen hat. Wir sind sehr froh, dass   wir dieses Hotel in Koh Samui gewählt haben. Das habe ich auch mit   vielen Bildern in meinen ausführlichen Bewertungen im Tripadvisor und bei Holidaycheck beschrieben.  Wenn Sie sich also für einen   Aufenthalt in Koh Samui interessieren, helfen Ihnen diese   Bewertungen sicher weiter.

Montag, 2.3. 2015
Zum Flughafen   brauchen wir mit dem Taxi 20 Minuten. Um 7:45 Uhr sind wir dort und   kontrollieren diesmal, ob das Gepäck auch richtig nach Düsseldorf   durchgecheckt wird. Dann spazieren wir zum Gate 7, weil dort die   Immigration für die internationalen Flüge durchgeführt wird. In dem   gut klimatisierten Warteraum hat Bangkok Airways einen guten   kostenlosen Service mit Kaffee, Saft, Sandwich und Gebäck   eingerichtet. Das ist positiv.
Unsere Maschine startet pünktlich um 9:00 Uhr und ist diesmal keine   Turboprop, sondern ein Airbus A 319. Eine Stunde später landen wir   im diesigen Bangkok. Zwei weitere Stunden später sitzen wir im Lufthansaflug   LH 722 und sind froh, als wir endlich den grauen Dunst von Bangkok   verlassen und eine sonnige Flughöhe erreicht haben. Der gute Service   und ein superruhiger  Flug lassen uns die 11 1/2 Stunden bis   Frankfurt überstehen. Dort müssen wir noch drei Stunden auf unseren   Anschlussflug nach Düsseldorf warten. Dann kommt unser Gepäck auch   noch als letztes vom Band und wir sind erst gegen 23:30 Uhr zu   Hause. Todmüde.
Aber es war ein schöner Urlaub.
Ich hoffe, mein Reisebericht hat   Ihnen gefallen.
Wenn Sie sich für Koh Phangan interessieren, so lesen Sie doch   meinen Reisebericht Koh Phangan und Koh   Tao. Vielleicht haben Sie aber auch Interesse an anderen Reiseberichten von mir. Schauen Sie doch mal auf meine Reiseseite!
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